Prüfgewichte

Zum Kalibrieren und Justieren von Waagen

Waagen können nicht genauer funktionieren, als das bei ihrer Justierung zum Einsatz gekommene Prüfgewicht. Daher spielen auch heute noch Prüf- und Handelsgewichte eine gewichtige Rolle bei Waagen im geschäftlichen Verkehr. Prüfgewichte unterteilen sich je nach Gewicht und Präzision in verschiedene Klassen von E1 bis M3.
Es gab Zeiten, da waren Gewichte fester Bestandteil des eigentlichen Wiegeprozesses, um das genaue Gewicht eines Gegenstandes qua Herstellung des entsprechenden Gegengewichts auf einer Balkenwaage zu ermitteln. Heute, zu Zeiten der elektronischen Waagen, werden diese Gewichte nurmehr zum Justieren und Kalibrieren von Waagen verwendet, daher auch die Bezeichnungen Prüfgewichte oder Kalibriergewichte. Um eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten, werden Prüfgewichte nach der OIML Richtline R111-2004 in Genauigkeitsklassen mit jeweils festgelegten Fehlergrenzen unterteilt (E1, E2, F1, F2, M1, M2, M3), wobei Prüfgewichte der Klasse E1 die genauesten sind, während jene der Klasse M3 die weniger genauen sind. Die Genauigkeit des Prüfgewichts muss mindestens der Ablesbarkeit (Teilung) der Waage entsprechen, denn es gilt: Eine Waage kann nie genauer funktionieren, als das bei ihrer Justierung zum Einsatz gekommene Prüfgewicht.

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